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Ich bin Prosopagnostiker ("gesichtsblind"), kann also keine Gesichter erkennen - und auch keinerlei Gesichtsausdruck.
Etwa 2 % der Bevölkerung, so schätzt man, ist prosopagnostisch. Die meisten wissen viele Jahre nichts davon - und sobald ihre "Macke" ein "Gesicht" bekommt, ist das überaus befreiend.
Der oft verwendete Begriff "Gesichtsblindheit" ist übrigens nicht ganz korrekt, da Prosopagnostiker sehr wohl ein Gesicht als solches erkennen können - nur bei der Zuordnung zu einer bestimmten Person (und manchmal auch einer bestimmten Mimik) hapert es mehr oder weniger stark.
Ich habe früher auf dieser Home Page Artikel usw. zum Thema Prosopagnosie veröffentlicht; diesen Bereich jedoch aufgegeben. Die entsprechenden Menü-Punkte sind gelöscht, aber die Inhalte sind noch vorhanden und können bei Interesse über die Suche gefunden werden.
Ansonsten möchte ich aber jeden, der sich für dieses Thema interessiert, auf die Home Page www.prosopagnosie.de der Doktoren der Medizin Martina und Thomas Grüter aufmerksam machen, die auch eine Mailingliste für Betroffene anbieten.
An wissenschaftlichen Studien zur Erforschung der Prosopagnosie nehme ich gerne teil. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt mit mir auf.
Für die Anfragen von Betroffenen und Angehörigen sowie Pastoren und Gemeindeleitern habe ich immer ein offenes Ohr. Bisher ist die Prosopagnosie noch kein Thema in Kirchen und Gemeinden - obwohl ich es für durchaus möglich halte, daß die beiden Emmaus-Jünger "gesichtsblind" waren und diese bekannte Ostergeschichte aus der Bibel also einen sehr "natürlichen" Hintergrund hat.
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