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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Mittwoch, den 01. September 2010 um 09:32 Uhr |
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Regelmäßig veröffentlichen die Medien Listen mit den jeweils beliebtesten Vornamen für neugeborene Jungen und Mädchen. 2009 waren das in Stuttgart etwa Sarah bzw. Sara und David.
Was mich wundert: Namen wie Muhammad, Ali, Murad, Ayse, Fatma usw. tauchen in der ganzen Liste nicht auf, dabei dürfte es so benannte Jungen und Mädchen eine ganze Menge geben - unter den ersten fünf dürften sie jedenfalls landen, ganz besonders Muhammad, ein unter Muslimen sehr beliebter Vorname für Jungen.
Steckt dahinter nun Deutschtümelei - oder die Angst, Vornamen aus dem islamischen Kulturkreis könnten xeno- oder islamophobe Überzeugungen untermauern?
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