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Statt GEZ Haushaltsabgabe? PDF Drucken E-Mail
Blog - Sonstiges
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 13:39 Uhr

Da wird doch tatsächlich erwogen, die GEZ-Zwangsabgabe durch eine, äh, Zwangsabgabe für alle Haushalte zu ersetzen.

Mein Vorschlag: Pay-per-view. Wer einschaltet, darf 90 Sekunden lang kostenlos gucken - und wenn er dann nicht aus- oder weiterschaltet, zahlen. Das wäre in meinen Augen die gerechteste Lösung für den "öffentlich-rechtlichen Rundfunk". Auch die Web-Auftritte werden kostenpflichtig. Und wer mehr gucken will, kann sich eine Flatrate zulegen.

Ich denke, das wäre auch der Qualität der Öffentlich-Rechtlichen zuträglich.

In jedem Fall: Niemand braucht heute mehr die Öffentlich-Rechtlichen, um sich zu informieren, weiterzubilden oder zu unterhalten. Die Auswahl ist groß - und ohne GEZ muß sich auch niemand ärgern, etwas zu finanzieren, das ihm nicht in den Kram paßt.

Also: Finanzierung entweder durch Pay-per-View, durch Flatrates, durch Werbung oder auch, warum eigentlich nicht, durch Spenden (z.B. religiöse Sendungen - ganz klar ein Fall für spendenfinanziertes Fernsehen: Bekommt das "Wort zum Sonntag" genug Spenden, kann es Sendezeit einkaufen und on air gehen. Sonst bleibt die Fernsehkanzel eben dunkel - auch hier dürfte die Qualität dadurch eher zunehmen).

 

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