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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Freitag, den 26. März 2010 um 07:30 Uhr |
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In der thüringischen tlz.de wurde vorgestern ein sehr lesenswerter Artikel veröffentlicht: Beschneidungen: Bruch mit der blutigen Tradition von Gerlinde Sommer.
Frau Sommer portraitiert in ihrem Bericht zwei ehemalige "Beschneiderinnen" aus einem Dorf in Sierra Leone. Die eine, Ehefrau des Imam, hörte mit dieser Verstümmelungstradition auf, weil zum einen ihr Mann es als Unrecht verurteilt hat, zum anderen aus rechtlichen Gründen. Die andere, Mitglied einer evangelischen Freikirche, führt religiöse Gründe an: "Mit ihrem Glauben sei der Eingriff nicht zu vereinbaren, sagt sie. Diese Begründung liefern auch andere Ex-Beschneiderinnen und Mädchen in christlichen Schulen sagen mit Stolz: Gott hat uns die Klitoris gegeben, niemand darf sie uns wegschneiden."
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