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Es steht zu hoffen, daß die neueste OEM-Version von IBMs OS/2, eComStation 2.0, "demnächst" erscheint. Was bringt das neue OS/2?
eCS 2.0 wird auf dem aktuellsten OS/2-Warp-Kernel basieren, mit allen von IBM bereitgestellten Aktualisierungen. Dazu kommen einige Erweiterungen, die eCS zu einem besseren OS/2 als OS/2 machen (das ja einst mit dem Anspruch antrat, "a better DOS than DOS" und "a better Windows than Windows" zu sein).
Dazu gehört unter anderem die Fähigkeit, das System nicht nur auf dem OS/2-typischen und mitlerweile doch etwas in die Jahre gekommenen Dateisystem HPFS zu installieren, sondern auch auf dem von Linux bekannten JFS (Journaled File System). Während der Installation können FAT32- und NTFS-Partitionen verkleinert werden, um OS/2 parallel zu Windows installieren zu können. ACPI wird unterstützt, mit an Bord sind aktuelle Treiber für Netzwerk- und Grafikkarten, außerdem ein Samba-Client.
Das neue eCS verspricht ein ausgezeichnetes Betriebssystem zu werden - wer dann noch Firefox, Thunderbird bzw. SeaMonkey für das Internet, Papyrus oder OpenOffice.org für die Büroarbeit und andere aktuelle Programme installiert, bekommt eine interessante Arbeitsumgebung, in der er sich zudem vor Viren, Würmern, Trojanern usw. sicher fühlen kann, auch wenn das nicht daran liegt, daß OS/2 von seinr Architektur her besonders sicher wäre - es ist einfach zu wenig interessant für Malware-Autoren.
Natürlich läßt sich eCS auch in einem virtuellen PC unter Windows, Linux oder Mac installieren - sei es mittels Virtual PC, Parallels oder VirtualBox, wobei ich aufgrund eigener Erfahrung unter Windows Virtual PC bevorzuge, auch wenn dann die USB-Unterstützung, die eCS bietet, nicht genutzt werden kann, weil Virtual PC USB immer noch nicht unterstützt.
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