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Blog -
Religionsfreiheit
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Montag, den 17. Januar 2011 um 16:35 Uhr |
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In einem "Spiegel"-Interview hat sich der Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, dahingehend geäußert, daß Kopftücher muslimischer Frauen in öffentlichen Einrichtungen abzulehnen seien, da es sich um ein "Zeichen religiöser Überzeugung" handele.
Je länger ich über diese Bemerkung Kauders nachdenke (ich habe sie vor dem längeren Nachdenken hier in einem anderen Zusammenhang kommentiert), um so mehr stößt mir diese Aussage sauer auf.
Denn erstens kommt sie von jemandem, der - so nehme ich es zumindest wahr - das Thema Christenverfolgung neu entdeckt hat, zweitens habe ich bei eben diesen Leuten den Verdacht, daß sie die Christenverfolgung nur instrumentalisieren, um die Religion aus der Öffentlichkeit zu verdrängen.
Und wenn ich nun Kauders Aussage lese, daß Kopftücher in öffentlichen Einrichtungen nichts zu suchen häten, dann sehe ich darin ein weiteres Puzzle-Teil zu einem Bild der näheren Zukunft, in der die Religion in der Öffentlichkeit keinen Platz mehr hat, allenfalls in staatlich kontrollierten Gehegen.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 17. Januar 2011 um 16:41 Uhr |
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