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Blog -
Religionsfreiheit
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Montag, den 04. Januar 2010 um 10:26 Uhr |
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Islamophobe behaupten mit schöner Regelmäßigkeit, bei ihrer negativen Haltung zum Islam handele es sich nicht um Rassismus; denn schließlich sei der Islam keine Rasse.
Im Prinzip kann es tatsächlich keinen Rassismus geben; denn es gibt keine unterschiedlichen menschlichen Rassen. Alle Menschen, gleich welcher Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Religion oder was sonst, gehören ein und derselben Rasse an, dem Homo s. sapiens, dem modernen Menschen.
Wer behauptet, die Islamophobie könne kein Rassismus sein, weil der Islam keine Rasse sei, erklärt damit zugleich (durch Auslassung), daß es eine andere Definition von Rasse gebe - die Unterscheidung der Menschen nach Hautfarbe bzw. Herkunft. Damit wird diese Behauptung besonders problematisch.
Rassismus ist nichts anderes als eine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, als eine soziale Phobie - egal ob sie sich gegen Muslime, Evangelikale, Missionare oder wen sonst richtet.
Trotzdem sollte man den Begriff "Rassismus" eher vermeiden und nur von "sozialer Phobie" oder "gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" sprechen.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 26. Februar 2010 um 17:19 Uhr |
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