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Eskalation in Mönchengladbach PDF Drucken E-Mail
Blog - Religionsfreiheit
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Samstag, den 25. Juni 2011 um 08:16 Uhr

Seit einigen tagen verfolge ich die Zuspitzung der Lage in Mönchengladbach.

Offenbar hat der von Salafiyya-Gegnern zweier rechtspopulistischer Strömungen gesäte massive Haß dazu geführt, daß einige Mitglieder des Vereins "Einladung zum Paradies" (EZP) die Nerven verloren haben - entweder diese oder unter falscher Flagge segelnde Personen, die sich unter die Salafi gemischt haben, sollen einen der Rechtspopulisten, der bei einer Anti-Salafiyya-"Mahnwache" anwesend war, geschlagen haben

Der Angriff ist durch nichts zu entschuldigen - man darf aber auch nicht unter den Teppich kehren, welchen Haß die beiden rechtspopulistischen Gruppierungen in Mönchengladbach gegen die Salafi und vor allem gegen deren Frauen stiften, unter welchem psychischen Druck die Salafi deswegen stehen. Daß es dabei zu Ausrastern bis hin zu einem Faustschlag kommt, ist nachvollziehbar, wenn auch nicht hinnehmbar. Sollte es zu einer Verhandlung und Verurteilung des Täters kommen, wird dies hoffentlich berücksichtigt werden.

Immer noch stehen zudem schwerwiegende Angriffe gegen die Salafi im Raum - bis hin zur Brandstiftung -, die möglicherweise von den Rechtspopulisten begangen wurden (alles andere würde mich wundern). 

Egal was man von den Salafi halten mag - das Vorgehen der Rechtspopulisten in Mönchengladbach gegen die Salafi ist durch nichts zu entschuldigen und erfordert ein hartes Durchgreifen der Polizei und der Justiz. Wer Haß sät, erntet Gewalt - das kann man derzeit in Mönchengladbach sehr deutlich beobachten.

 

Kommentare  

 
# ausgewogene Berichterstattu ng.Gast 2011-06-25 18:47
Hallo,
auf Youtube wurden jetzt zwei Videos eingestellt, die an diesem Freitag gedreht wurden. Hier kann man sehen, wieviel Aggression auch von der BI ausging. Man kann manches sehen, was uns die Medien schlicht verschweigen und das die Berichterstattu ng über solche Vorkommnisse nicht immer ausgewogen sind.

Gruß, Charly
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