|
Als ich gestern beim Foto-Händler meines Vertrauens ein Geburtstagsgeschenk für meine bessere Hälfte eingekauft habe, ist mir ein GPS Data Logger Dongle in die Tasche gehüpft. Und der läßt sich sogar zur Zusammenarbeit mit Linux bewegen.
Der für den Betrieb des sich als Canmore GT-730F entpuppenden Loggers nötige USB-Treiber ist bei aktuellen Linux-Kerneln bereits vorhanden (etwa in Ubuntu 10.04, wo er automatisch geladen wird) - alles, was man zusätzlich benötigt, ist ein Programm, um den Logger konfigurieren und die Tracks herunterladen zu können: skytraq-datalogger.
Hat man etwa nach einer Foto-Tour die Tracks heruntergeladen, kann man sie problemlos in digiKam einlesen und mit den Fotos verbinden. Auch andere GPS-Programm können mit den Tracks arbeiten (z.B. Viking).
Leider ist die Genauigkeit nicht optimal - jedenfalls gestern und heute gab es Abweichungen von bis zu 30 Metern. Aber selbst das reicht im Normalfall.
Heute habe ich eine erste Foto-Tour mit dem GPS-Logger unternommen, und alle Bilder wurden mehr oder weniger genau den jeweiligen Koordinaten zugeordnet. Nur das erste nicht - da hatte der Logger seine Satelliten noch nicht gefunden.
Das hier etwa ist das Hot Mobil, das unser Haus derzeit mit warmen Wasser versorgt, solange die Heizungsanlage nach dem Hochwasser außer Betrieb ist. Die GPS-Daten finden sich in den EXIFs wieder.
Ach ja - unter Windows tut der Logger natürlich auch. Aber wer braucht das schon?
|
Kommentare
Mir scheint zudem, daß der Akku auch dann Ladung verliert, wenn das Gerät ausgeschaltet ist. Ob der Akku nun "leckt" oder das Gerät auch im ausgeschalteten Zustand Strom zieht, kann ich nicht sagen.
Dummerweise kann man den Akku nicht austauschen. Sobald der Akku nicht mehr tut, wird der Logger also Elektronikschro tt sein.
Alle Kommentare dieses Beitrages als RSS-Feed.