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Ich habe heute zwei der Bilder, die ich kürzlich mit der Olympus OM-1 und dem F.Zuiko 50/1.8 aufgenommen habe, eingescannt und in meinen Blog hochgeladen:
 
Beide Bilder sind ohne Belichtungsmessung entstanden, weil mir zu dem Zeitpunkt noch die dafür erforderliche Batterie fehlte. Immerhin verhindert das Fehlen einer Batterie nicht das Fotografieren - die OM-1 funktioniert rein mechanisch und muß natürlich auch komplett manuell eingestellt werden.
Immerhin funktioniert die Faustregel "bei Sonnenschein Blende 8 und 1/60 Sekunde" ziemlich gut, um einen halbwegs passenden Wert für die Belichtung zu finden. Leider habe ich vergessen, daß mein Film 400 ASA hatte - ich hätte also über Blende und/oder Verschlußzeit etwas Lichtstärke wegnehmen können.
Die Bilder zeigen zum einen das Alte Rathaus und zum anderen den "Weltenbummler" in Ditzingen, aufgenommen während des Krämermarktes am 11. Oktober. Es sind reine Testbilder ohne Anspruch auf Perfektion - ich wollte wissen, wie sich die OM-1 schlägt.
Und ja, sie schlägt sich gut. Natürlich dauert das Fotografieren mit ihr etwas länger - es gibt keine Automatikprogramme, die einem irgend eine Einstellung abnehmen. Hat man die passende Batterie für den Belichtungsmesser, so zeigt einem eine kleine Anzeigenadel im Sucher, ob das Bild korrekt oder doch eher unter- oder überbelichtet sein wird. Das war's. Da wird Fotografieren zum echten Handwerk, wenn man Blende und Belichtungszeit selbst einstellen und manuell fokussieren darf.
Bringt man dann den vollen Film zum Entwickeln, ist die Erwartung groß. Man kann es gar nicht abwarten, die fertigen Bilder in Händen zu halten - das ist fast wie früher, wenn man als Kind die Bescherung zu Weihnachten herbeigesehnt hat.
Und hat man die Bilder dann, dann hält man wirklich etwas in Händen. Echte Papierfotos (von mir aus auch Dias). Man blättert durch den Fotostapel und freut sich wie ein Kind über jedes Bild, das etwas geworden ist. Mein Tipp: Dazu eine schöne Tasse Kaffee. Das hat man sich verdient!
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