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Es erinnert an einen der miesesten Höhepunkte der in jüngster Zeit etwas abgeflauten Evangelikalophobie, als man behauptete, Kinder "evangelikal-freikirchlicher" Eltern würden besonders häufig geschlagen werden, diese Kinder damit instrumentalisierte und mißbrauchte, um das "Feindbild Evangelikale" zu bedienen (siehe hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier).
Tatsächliche oder vermeintliche Gewalt gegen Kinder oder auch nur ein entsprechender Generalverdacht erhöht die Auflage und ist immer ein gutes Futter für Feindbilder.
Unter den Titeln "Geköderte Jugendliche" und "Wie Salafisten Kinder und Jugendliche beeinflussen" (beide unter dem Logo von "Report Mainz" gesendet) wiederholt sich die Instrumentalisierung von Kindern und Jugendlichen nun im Hinblick auf ein "Feindbild Salafiyya", als sei das vergleichbare Vorgehen zum Schaden der "evangelikalen Freikirchler" nur eine Generalprobe gewesen.
Immunisiert durch die verzerrende Berichterstattung über Evangelikale und Freikirchler im Allgemeinen und über deren Kinder und Jugendliche im Besonderen erwarte ich im Hinblick auf die Salafi freilich nichts anderes als aus dem Zusammenhang gerissene Zitate, manipulierende Aufnahmen, geschickte Auslassungen im Bild- und Tonmaterial und auch sonst ein ganzes Feuerwerk an Tricks und Täuschungen.
Bedauerlich aber vor allem auch, daß viele evangeklikale bzw. freikirchliche Mitchristen, die es aufgrund der verzerrenden Berichterstattung über uns wirklich sehr viel besser wissen sollten, für bare Münze nehmen, was die gleichen Medien nun über die Salafi äußern. Etwas mehr Skepsis wäre angebracht, ehe man ungeprüft glaubt, was man uns über die Salafi erzählt, ohne daß man deswegen zu deren Fans zählen müßte (siehe auch "Immer wieder erstaunlich").
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