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Laut dem, was die Leute gemäß dem Zeitgeist glauben sollen, ist eines der Top-Themen der evangelikalen Christen, wie man die Muslime mit Lug und Trug zum Christentum evangelikaler Prägung bekehrt.
Ich habe gerade eben den aktuellen Newsletter der "Akademie für Weltmission" (AEM) aus Korntal bekommen, die zur "Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen" (AEM) gehört, sozusagen das Fachzentrum für Missiologie im deutschen Evangelikalismus. Zum Newsletter gehört auch eine Übersicht über die Seminare, Fachtagungen usw.
Was ist denn für die nächste Zeit zum Thema "Evangelikale attackieren die armen Muslime, um sie zum christlichen Glauben zu zwingen" geplant?
Gerade einmal zwei Seminare zum Thema "Islam" habe ich für den gesamten Zeitraum November 2010 bis Februar 2012 - also ganze 16 Monate - gefunden:
15. - 16. Oktober 2011: "Sharing Lives - Leben teilen mit Muslimen" ("'Sharing Lives' ist eine Schulung für Personen, die diesen Kurs wiederum in ihren Gemeinden und anderen Kreisen durchführen wollen. Ziel der Schulung ist eine veränderte Herzenshaltung gegenüber dem Islam und Muslimen. Teilnehmer sollen ermutigt werden, Beziehungen mit Muslimen in ihrer Nachbarschaft aufzubauen, ihr Leben mit ihnen zu teilen und ihnen die Gute Nachricht von Jesus Christus weiterzugeben.".)
14. - 17. Februar 2012: Seminar "Islam und Christentum" ("Wie können wir Muslimen in unsrem Umfeld begegnen? ... Dieses Seminar richtet sich an alle Interessenten sowie in besonderer Weise an diejenigen, die beruflich mit Muslimen zu tun habe und deren Religion und Kultur besser verstehen wollen. (Lehrer, Erzieher, Ärzte, Pflegepersonal, Polizisten")
Ein wichtiges Thema des ersten Kurses ist übrigens "Islamophobie - Ursachen und Abhilfe". Natürlich wird bei diesem Kurs das "Teilnehmer sollen ermutigt werden, Beziehungen mit Muslimen in ihrer Nachbarschaft aufzubauen, ihr Leben mit ihnen zu teilen und ihnen die Gute Nachricht von Jesus Christus weiterzugeben" bei manchem Evangelikalo-, Missio- und Konvertophoben (bzw. Apostophoben) auf Ablehnung stoßen und einige von ihnen bis zum Hyperventilieren empören, aber es geht an dieser Stelle wohl am ehesten darum, die Gute Nachricht von Jesus durch einander helfen, voneinander lernen und miteinander feiern (Konvivenz) weiterzugeben - durch vorbildliches Leben. Wer daran etwas auszusetzen hat, dem kann wohl nicht mehr geholfen werden...
Siehe auch diesen älteren Blog-Eintrag.
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