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Derzeit findet man in einigen Medien die Nachricht, daß eine US-amerikanische Waffenfirma ihre Produkte, die nicht nur vom US-Militär in Afghanistan und im Irak verwendet werden, mit "versteckten" (in die Seriennummer kodierten) Bibelversen versehen hat.
Man sollte dazu wissen, daß schon rund 30 Jahren jedes Produkt dieser von einem Südafrikaner gegründeten Firma (es handelt sich um Optiken wie Zielfernrohre) mit Bibelversen "verziert" wird - egal ob für das Militär, für Jäger, für Polizisten, Sportschützen oder für wen sonst. Es geht also nicht um "Bibel-Waffen", die gegen Nichtchristen zum Einsatz kommen oder speziell für die Kämpfe in islamisch geprägten Ländern gefertigt werden.
Natürlich kann man darüber diskutieren, ob es gut und richtig ist, Zielfernrohre mit Hinweisen auf Bibelverse zu versehen - ganz besonders dann, wenn diese Zielfernrohre in Kriegen zum Einsatz kommen.
Grundsätzlich gilt: Waffen an und für sich sind nichts Böses. Es ist immer noch der Mensch, der entsichert, anlegt, zielt und schießt. In der Hand eines Polizisten etwa, der versucht, mit einem nicht tödlichen Schuß Menschenleben zu retten, kann so eine Waffe sehr sinnvoll sein.
Sich nun über diese Bibelverse aufzuregen, hat freilich etwas Kindisches, Paranoides.Sie haben nichts, aber auch gar nichts mit dem Krieg in Afghanistan oder im Irak zu tun, nichts mit einem angeblichen "Kreuzzug" gegen die Muslime.
Es ist einfach nur noch lächerlich.
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