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Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrates der Muslime in Deutschland, hat einem Bericht der Welt zufolge erklärt, "die Burka ist unsolidarisch allen Frauen gegenüber, die sich beispielsweise mit Kopftuch zeigen" und bezeichnete ein solches Verhalten als "geradezu feige".
Einem Bericht der Frankfurter Rundschau zufolge soll Mazyek außerdem erklärt haben, daß sich bei einem Verbot Muslime "noch mehr ausgegrenzt" fühlen würden, außerdem bezeichnete er den Streit um die Komplettverschleierung als "Phantomdebatte". Darüber hinaus erklärte er der FR, "der Islam kenne 'keine theologischen Schriften, die Ganzkörperverschleierung vorschreiben'", was einer glatten Lüge entspricht; denn sehr wohl gibt es islamischerseits solche theologischen Schriften.
Es bleibt die Frage, warum Mazyek sich in dieser Form gegenüber den Medien äußert, aber das kann wohl nur er selbst beantworten. Der Verdacht steht freilich im Raum, daß er sich auf Kosten komplett verschleierter Frauen "beliebt" machen will, und vielleicht will er damit die Deutschen in der Kopftuchdebatte "gnädig" stimmen.
Der von Mazyek generalsekretierte ZMD mag übrigens alles mögliche sein, aber ganz sicher ist er nicht der Zentralrat der Muslime in Deutschland; denn dieser Verband vertritt nur eine kleine Zahl der in Deutschland lebenden Muslime und wird von den anderen islamischen Verbänden wie DITIB, Islamrat und VIKZ locker überholt.
Mitglieder hat der ZMD vielleicht doppelt so viele, wie es komplett verschleierte Frauen in Deutschland gibt - käme auf jede Frau ein Ehemann, so wären beide Seiten wohl etwa gleich stark.
Die üblicherweise am lautesten die Komplettverschleierung propagierenden Muslime sind übrigens nicht sonderlich gut auf Mazyek und seinen ZMD zu sprechen, das mag die Äußerungen Mazyeks vielleicht erklären (und die Reaktionen dort auf Mazyeks Kommentare sind wiederum bezeichnend und zeigen, welch unüberbrückbare Differenzen es gibt).
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