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Der Weblog von www.molthagen.de - Kommentare zu aktuellen Geschehnissen
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Kategorien: Burkaverbot - Christentum - Islam - Privates - Religionsfreiheit - Was andere meinen - Sonstiges
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Sonstiges
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Montag, den 06. September 2010 um 17:08 Uhr |
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Es ist noch gar nicht so lange her, da haben die Sarrazinen des Cornelsen-Verlages einer ganzen Bevölkerungsgruppe mangelnde Bildung nachgesagt: Evangelikalen. Denn in dem Schulbuch "Contect 21" behauptete der Berliner Verlag am Beispiel USA über evangelikale Christen, es bestehe ein "unbestreitbarer, starker Zusammenhang zwischen religiösem Fundamentalismus und einer fehlenden Bildung".
Proteste gab es damals nicht wegen der Behauptung, evangelikale Christen seien religiöse Fundamentalisten und ihnen fehle Bildung - niemand hat etwa die Kultusminister der Länder aufgefordert, Cornelsen-Verlag aus den Schulen zu verbannen -, sondern weil zwei christliche Lehrer es gewagt hatten, die Sarrazenen im Cornelsen-Verlag um eine Änderung dieser Passage der Autorin Susan Jacoby zu bitten. "Frömmelnde Hardliner drängen auf Korrektur", konnte man dann in unseren Qualitätsmedien lesen (z.B. SpOn).
Merke: Es ist in Schland überhaupt kein Problem, einer Bevölkerungsgruppe das Fehlen von Bildung vorzuwerfen. Handelt es sich um evangelikale Christen (und vermutlich auch um Freikirchler), ist das noch lange kein Sarrazinertum.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. September 2010 um 18:56 Uhr |
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Christentum
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Montag, den 06. September 2010 um 08:57 Uhr |
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Am Ende eines jeden Gottesdienstes steht der Segen, oft gesprochen, manchmal gesungen, jeweils in verschiedenen Formen. Auch darüber hinaus sprechen oder singen sich Christen den Segen Gottes zu.
Aber was steckt eigentlich hinter dem Segen?
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Sonstiges
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Samstag, den 04. September 2010 um 16:48 Uhr |
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Wenn es als Fortschritt gewertet wird, daß Muslime ihre Kinder zur Schule gehen lassen, wenn das Vorkommen von Selbstverständlichkeiten bei muslimischen Migranten lobend hervorgehoben wird, dann muß man sich schon fragen, was die Sprecher der Integrationsindustrie reitet, die Migranten muslimischen Hintergrundes letzten Endes als "edle Wilde" darzustellen.
Denn genau das ist es: Migranten mit muslimischem Hintergrund werden, wie man gerade jetzt im Verlauf der Sarrazin-Debatte sehr schön sehen kann, nicht als "zivilisierte Menschen" wahrgenommen, sondern eher als zwar irgendwie edle, aber doch eindeutig wilde Personen, von denen man nicht sol viel erwarten kann wie von anderen Migranten oder gar von Deutschen.
Die Behandlung der Migranten mit muslimischem Hintergrund als "edle Wilde" ist in meinen Augen nichts anderes als Rassismus. Man erwartet von ihnen nicht das, was man von allen anderen erwartet, man traut ihnen weniger zu und gibt sich mit kleinsten Fortschritten zufrieden. Man kommt ihnen weiter entgegen, sieht ihnen mehr nach, ist ihnen gegenüber duldsamer, übt ihnen gegenüber mehr Toleranz - was nur den Schluß zuläßt, daß man bei ihnen einen Mangel feststellt, einen Nachholbedarf diagnostiziert. Natürlich sind wir diejenigen, die diesen Mangel nicht nur erkennen können, sondern auch das probate Gegenmittel kennen, einen "Euro-Islam" etwa. So viel Euro wie möglich, so viel Islam wie nötig. Wir Deutschen kriegen den Islam schon reformiert, wir, das Volk der Dichter und Denker!
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. September 2010 um 16:58 Uhr |
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Sonstiges
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Samstag, den 04. September 2010 um 14:20 Uhr |
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Je länger ich mir sowohl Deutschland als auch Europa anschaue, um so glaube ich zu erkennen, wie sich unsere Gesellschaft von einer schuldorientierten in eine schamorientierte Kultur umwandelt.
Man merkt das vielleicht am ehesten daran, daß immer weniger derjenige, der Übles produziert, zum Ziel von Angriffen wird, sondern immer mehr derjenige, der auf das Übel hinweist. Nicht ein Übel an und für sich gilt als das eigentliche Problem, sondern der, der es publik macht.
Das ist exakt das Verhalten einer schamorientierten Kultur, und das ist exakt das Verhalten, das hierzulande immer mehr wahrzunehmen ist.
Der Amoklauf gegen Sarrazin hat nicht nur, aber auch mit dieser erschreckenden Entwicklung zu tun.
Zuletzt hat hierzulande das Nazi-Regime eine schamorientierte Kultur hervorgebracht, und die DDR hat manches davon konserviert, wenn auch rot übertüncht.
Ich denke nicht, daß eine schamorientierte Kultur per se schlecht ist. Aber was sich da in unserer Mitte ausbreitet, gehört zu den denkbar schlechtesten Varianten einer Schamkultur, und es erinnert in fataler Weise an Entwicklungen unter den Nazis und der SED.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. September 2010 um 14:21 Uhr |
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Sonstiges
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Freitag, den 03. September 2010 um 10:18 Uhr |
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Ich bin kein Experte, aber ich würde Folgendes vorschlagen, damit Deutschland sich nicht selbst abschafft:
- KIndergartenpflicht für alle Kinder ab drei Jahren
- Ganztagesschulen ab der 5. Klasse
- Kein konfessioneller Religionsunterricht an den Schulen
- Mehr Geld für Kindergärten und Schulen (in die Zukunft investieren)
- Mehr Sportunterricht
- Verpflichtende Elternarbeit
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 03. September 2010 um 10:21 Uhr |
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Sonstiges
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Freitag, den 03. September 2010 um 08:25 Uhr |
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Ein Antisemit sei er, der Sarrazin. So hört man es hier und da, und der typische Beleg ist das das "Juden-Gen". Einzig Alan Posener konnte eine zwar dünne, aber immerhin kreative Ummünzung des "Philosemitismus" in einen lupenreinen Antisemitismus vorlegen.
Und steckt vielleicht genau in diesem "Philosemitismus" des Thilo Sarrazin eines der Probleme, das man in Deutschland mit dem Mann hat?
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 03. September 2010 um 08:28 Uhr |
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Christentum
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Donnerstag, den 02. September 2010 um 14:03 Uhr |
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Stephen Hawking vertritt in seinem neuesten Buch "Der große Entwurf" die Überzeugung, für die Entstehung des Universums sei die Vorstellung eines Schöpfergottes nicht nötig.
Früher hat er sich nicht so eindeutig geäußert - angeblich habe der Wissenschaftler "Gott" bisher lediglich als mögliche "ultimative Theorie" ins Spiel gebracht, um mehr Bücher zu verkaufen, obwohl er - so eine Stellungnahme seiner Ex-Frau - seit jeher Atheist sei.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. September 2010 um 18:27 Uhr |
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Religionsfreiheit
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Donnerstag, den 02. September 2010 um 11:16 Uhr |
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Nicht, daß ich dieses Moschee baba Spiel der österreichischen FPÖ gut finde, aber ich habe es genutzt - ohne auch nur ein Minarett oder einen Muezzin abzuschießen -, um im Anschluß dreimal mit "Nein" zu stimmen:
- NEIN zum "Bauverbot von Moscheen mit Minaretten"
- NEIN zum "Verbot von Burka, Nikab und Kopftuch"
- NEIN zu "österreichische Rechtsordnung über Koran"
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Sonstiges
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Donnerstag, den 02. September 2010 um 09:15 Uhr |
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Hat Thilo Sarrazin recht?
Nein, hat er nicht. Er präsentiert wohl Fakten, die im Großen und Ganzen korrekt sind, aber er pauschalisiert in unzulässiger Weise und er ordnet den Menschen einem Nutzdenken unter, das die Würde des Menschen in unzulässiger Weise verletzt, ja, ihn entwürdigt. Er schürt Überfremdungsängste.
Hat der "Volksgerichtshof" recht?
Nein, hat er nicht. Er will partout recht behalten, daß wir Deutschen Schuld an allem sind, weil das nun einmal das ist, worauf wir am meisten stolz sind: Allzeitsieger im Wettbewerb um das größte Verbrechen an der Menschheit, weltbester Lehrmeister für die Juden in Bezug auf den Umgang mit den Palästinensern ("sie ziehen keine Lehren aus dem Holocaust"), weltweit schlechteste Aufnahmegesellschaft für kulturbereichernde Migranten etc. pp.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. September 2010 um 09:21 Uhr |
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Sonstiges
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Mittwoch, den 01. September 2010 um 17:45 Uhr |
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Wer bringt wohl den Rechtspopulisten und Rechtsextremisten, den Ausländerfeinden und den Islamophoben, den Kämpfern wider Minarett, Burka und Kopftuch mehr Zuwachs:
- Thilo Sarrzin mit seinem gewiß pauschalisierenden und nicht nur darum kritisch zu bewertendem Buch
oder aber
- der Umgang unserer Elite in Union, SPD, Grünen, Linken und FDP und den politisch korrekten Medien und Kirchenvertretern mit diesem wenig gelesenen Buch und vor allem seinem Verfasser, der aber 90 % unserer Bevölkerung als Dumme dastehen läßt, durch die Verurteilung "ihres" Sarrazin de facto selbst als Ausländerfeinde und Nazis definiert, eine Prophezeiung, die sich schneller, als uns lieb sein kann, erfüllen mag, wenn sie eben scharenweise in die rechten Lager überwechseln?
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 01. September 2010 um 17:46 Uhr |
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